So funktioniert's

Laden Sie das PDF herunter und wenden Sie die dort beschriebenen Methoden an. Diese Methoden helfen dabei, das Thema zugänglich zu machen und einen Einstieg zu finden. Zu Beginn des Workshops empfehlen wir einen „geschützteren Raum“ zu schaffen und bei betroffenen Teilnehmenden eine Trigger-Warnung auszusprechen, da es sich um ein sensibles Thema handelt. Wichtig ist ein leichter Einstieg, der alle Teilnehmende ermutigen soll, mitzumachen. Erst danach kann der Bound gespielt werden. Die Materialien im PDF bieten lediglich Anleitungen für die Durchführung der Methoden.

Inhalt des PDF’s:
Der 1,5 stündige Workshop beginnt mit einem Themeneinstieg durch das Wimmelbild, das als visuelle Grundlage dient. Anschließend wird mit dem Soziogramm die Haltung und Meinung der Teilnehmenden abgefragt, um eine erste Einschätzung ihrer Perspektiven zu gewinnen. Danach folgt der Einsatz des Bounds „Auf Gespensterjagd – Eine postkoloniale Spurensuche“, der das Thema vertieft. Nach dem Spiel wird der Bound durch eine Auswertung mithilfe des Wimmelbilds reflektiert. Zum Abschluss gibt es ein Feedback, bei dem die Teilnehmenden ihre Eindrücke mit der Zehn-Finger-Methode teilen.

Hinweis:

Dieser Workshop gibt eine erste Einführung in das Thema Kolonialismus und seine Auswirkungen bis heute. Viele der Folgen sind nicht immer direkt sichtbar, weil sie tief in unseren Gesellschaftsstrukturen verankert sind. Deshalb geht es zunächst darum, zu verstehen, was Kolonialismus war und welche Spuren er hinterlassen hat – in Straßennamen, Museen oder in unserem Wissen über Geschichte. Der Workshop soll dabei helfen, diese Zusammenhänge zu erkennen und ein Bewusstsein für die anhaltenden Folgen zu entwickeln. Er ist ein erster, aber anspruchsvoller Schritt, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und es besser zu verstehen.