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Über „Ins Netz gegangen“

„Ins Netz gegangen“ ist ein Projekt der politischen Bildung, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und initiiert von der Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. Unser Ziel ist es, Jugendliche präventiv für demokratiefeindliche gesellschaftlich wichtige Themen zu sensibilisieren, darunter Rassismus, Hate Speech, Fake News, Verschwörungstheorien, Queerfeindlichkeit und weitere gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Werte Toleranz und Solidarität.

Unser Projekt ist in drei übergeordnete Themenbereiche gegliedert: Diskriminierungsformen (im Netz), historisch-politische Extremismusprävention und Medienkompetenz. Wir möchten Jugendlichen einen demokratischen und friedlichen Umgang sowohl im Analogen als auch im Digitalen vermitteln und sie über Anlaufstellen informieren, falls sie von Diskriminierung betroffen sind.

Politische Bildung für Jugendliche

„Ins Netz gegangen“

Das Projekt besteht aus 11 Serious Games, die als Tool in Workshops zu diesen Themen eingesetzt werden können. Lehrkräfte haben zudem die Möglichkeit, das Projekt auch außerhalb der Workshops in Schulen zu nutzen. Insgesamt dient unser Projekt als Werkzeug für die politische Bildung von Jugendlichen und soll sie dazu ermutigen, sich aktiv für Toleranz und Solidarität einzusetzen.

Darüber hinaus sollen Jugendliche im Rahmen des Projekts lernen, Zusammenhänge zwischen geschichtlichen Ereignissen und gegenwärtigen Diskursen und Ereignissen herzustellen und zu reflektieren. Sie sollen verstehen, welche Relevanz Widerstand in der Gesellschaft hat und sich ermutigt fühlen, für das Recht einzustehen.

Deshalb ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts, dass die Jugendlichen ihre Rechte kennenlernen, insbesondere im Internet. Wir möchten sie dazu befähigen, sich bewusst zu machen, welche Rechte sie haben und wie sie diese im digitalen Raum wahren können. Durch dieses Wissen sollen sie in der Lage sein, aktiv für ihre Rechte einzutreten und sich gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen.

Aus den folgenden Schlagwörtern können die Schwerpunkte abgeleitet werden, die in den drei Themenebenen des Projekts bearbeitet werden:

Diskriminierungsformen (im Netz)

Hate Speech, Counter Speech, Shitstorm, Candystorm, Queerfeindlichkeit, LGBTQIA+, Gender, Hate Speech, Diskriminierung, Betroffenenhilfe, Heteronorm, Rassismus, Kolonialismus, BPoC, Diskriminierung, Sklaverei, Afroamerikaner*innen, Afro-Hairstyling, Empowerment, Afrozentrismus

Historisch-politische Extremismusprävention

Deutsche Geschichte, DDR, Volksaufstand, SED-Diktatur, NS-Regime, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rassismus, Propaganda, Holocaust, Weiße Rose, Widerstand, Diskriminierung, Marginalisierung, Rechtsextremismus, Rechter Terror in Deutschland, Stigmatisierung, Struktureller Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Neonazismus, Nationalsozialistischer Untergrund, Kolonialismus, Kunstraub, ethnologische Museen, Rückgabeforderungen der Kulturgüter, Anthropologische Untersuchungen, Völkerschau, Koloniale Straßennamen, Postkolonialismus, Dekolonialisierung

Medienkompetenz

Datenschutz, Datensicherheit, Rechte im Internet, Betroffenenhilfe, Recht am eigenen Bild, Passwortsicherheit, Digitale Selbstverteidigung, Digitale Identität, Algorithmus, Verschwörungstheorien, Desinformation, Hate Speech, Counter Speech, Hackerangriff, Queerfeindlichkeit, Diskriminierung, Gender, Trolling, Fake News, Faktencheck, Filterblase, Medienpluralismus, Quellenkritik, Berichterstattung

Bei Interesse an unserem Projekt und den behandelten Themen laden wir herzlich dazu ein, Kontakt mit uns aufzunehmen. Für weitere Informationen oder Anfragen steht Ihnen unser Kontaktformular gerne zur Verfügung. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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