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So funktioniert's

Actionbound ist ein 2012 auf dem Markt erschienenes Autorenwerkzeug zur Erstellung von Serious Games, mit dem Nutzer eigene digitale Schatzsuchen, mobile Abenteuer und interaktive Guides erstellen und diese einem Publikum öffentlich oder exklusiv zur Verfügung stellen können. Die Actionbound-App ist für Mobilgeräte mit Android- und iOS-Betriebssystemen erhältlich.

So kann man Actionbound im Unterricht oder Workshop einsetzen

Welche technischen Voraussetzungen braucht es für die App?

Actionbound ist im Google Playstore sowie in Apples Appstore kostenlos erhältlich. Entweder die Jugendlichen nutzen ihr eigenes Gerät oder Leihgeräte. Nachdem die App installiert wurde, brauchen die Jugendlichen den QR-Code zum jeweiligen Bound, den sie mit der App scannen können. Wenn der „Bound“ einmal heruntergeladen wurde, ist dieser auch ohne Internetverbindung spielbar.

Wir empfehlen die Verwendung von Tablets für die bessere Lesbarkeit der Inhalte.

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Was sollte ich vor dem Einsatz der Bounds beachten?

Die Bounds dienen vor allem als abwechslungsreiche und interaktive Methode zur Vertiefung. Die Lehrkraft sollte zunächst vor dem Spielen der Bounds einen Input zu den Inhalten geben. Dies kann durch zusätzliche Materialien, Diskussionen oder ergänzende Aktivitäten geschehen. Auch sollte nach dem Bound das Thema inhaltlich weiter vertieft und bearbeitet werden. Der Fokus liegt dabei darauf, das Gelernte mit anderen Aspekten des Lehrplans zu verknüpfen und ein umfassendes Verständnis der behandelten Themen zu fördern.

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Wie setze ich die Bounds im Unterricht / Workshop ein?

Die Jugendlichen können entsprechende Bounds in Gruppen zusammen bearbeiten und gemeinsam lösen. Die Gruppenarbeit fördert den Austausch von Ideen und ermöglicht es den Jugendlichen, voneinander zu lernen. So können sie sich gegenseitig unterstützen und ihre Kenntnisse teilen, um die Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Nachdem die Kleingruppen den Bound abgeschlossen haben, sollte im Plenum über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse diskutiert werden. Die Atmosphäre sollte es ihnen erlauben ihre Gedanken und Meinung zu teilen und Fragen zu stellen, um dann anschließend gemeinsam zu reflektieren.

Manche Bounds eignen sich nicht für eine Gruppenarbeit und sollten am besten von jedem/jeder Schüler*in einzeln gelöst werden. Welche Bounds sich gut in Gruppen oder Einzeln spielen lassen, können Sie der untenstehenden Tabelle entnehmen.

Auch eignen sich die meisten Bounds für eine Projektarbeit. Die Jugendlichen können im Rahmen des Workshops eigene Projekte entwickeln und umsetzen. Dies kann beispielsweise eine Präsentation, ein Plakat oder eine kreative Arbeit sein, die sich mit einem spezifischen Thema aus den Bounds befasst. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, ihre eigenen Interessen und Stärken einzubringen und ihre Lernergebnisse auf individuelle Weise zu präsentieren.

Für Gruppen geeignet:

  • How to believe online (fast)
  • Die Opfer des NSU – Eine Spurensuche in Deutschland
  • Das Anti-Troll-Netzwerk schlägt zurück
  • Imara’s Reise
  • Ghostbusters – Eine postkoloniale Spurensuche
  • Digitalisierte Erinnerungen – Widerstand im NS-Regime
  • Auf den Spuren der DDR und STASI
  • Alles fake? Gemeinsam auf Wahrheitssuche

Für die Einzelarbeit geeignet:

  • Gefangen im Internet
  • Rette den Baum des Internets!
  • Queer unterwegs auf Actionbubble
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