So funktioniert's

Laden Sie das PDF herunter und wenden Sie die dort beschriebenen Methoden an. Diese Methoden helfen dabei, das Thema zugänglich zu machen und einen Einstieg zu finden. Zu Beginn des Workshops empfehlen wir, einen „geschützten Raum“ zu schaffen und bei betroffenen Teilnehmenden eine Trigger-Warnung auszusprechen, da es sich um ein sensibles Thema handelt. Wichtig ist ein leichter Einstieg, der alle Teilnehmenden ermutigen soll, mitzumachen. Erst danach kann der Bound gespielt werden. Die Materialien im PDF bieten lediglich Anleitungen für die Durchführung der Methoden.

Inhalt des PDFs:

Der 1,5-stündige Workshop beginnt mit einem Themeneinstieg durch das Wimmelbild, das als visuelle Grundlage dient. Anschließend wird mit dem Soziogramm die Haltung und Meinung der Teilnehmenden abgefragt, um eine erste Einschätzung ihrer Perspektiven zu gewinnen. Danach folgt der Einsatz des Bounds „Die Opfer des NSU – Eine Spurensuche in Deutschland“, der das Thema vertieft. Nach dem Spiel wird der Bound ausgewertet: Jüngere Gruppen nutzen dazu das Wimmelbild, ältere Gruppen werten mithilfe der Suchmaschinentrefferraten aus. Zum Abschluss gibt es ein Feedback, bei dem die Teilnehmenden ihre Eindrücke mit der Zehn-Finger-Methode teilen.

Hinweis:

Dieser Workshop kann die Tiefe und Komplexität von institutionellem Rassismus und Rechtsextremismus sowie seinen Auswirkungen auf marginalisierte Bevölkerungsgruppen in Deutschland, insbesondere auf (B)PoC, nicht vollständig erfassen. Struktureller Rassismus und rechte Ideologien sind tief in der Gesellschaft verankert und werden oft nicht als Problem anerkannt, wodurch eine umfassende Aufarbeitung erschwert wird. Ziel dieses Workshops ist es, Teilnehmende mit diesen Themen vertraut zu machen, insbesondere diejenigen, die durch ihre eigene Unbetroffenheit oder fehlende gesellschaftliche Auseinandersetzung wenig Berührung damit haben. Gleichzeitig soll er Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind, und eine Basis für Empowerment und Solidarität schaffen.