So funktioniert's
Laden Sie das PDF herunter und wenden Sie die dort beschriebenen Methoden an. Diese Methoden helfen dabei, das Thema zugänglich zu machen und einen Einstieg zu finden. Zu Beginn des Workshops empfehlen wir, einen „geschützten Raum“ zu schaffen und bei betroffenen Teilnehmenden eine Trigger-Warnung auszusprechen, da es sich um ein sensibles Thema handelt. Wichtig ist ein leichter Einstieg, der alle Teilnehmenden ermutigen soll, mitzumachen. Erst danach kann der Bound gespielt werden. Die Materialien im PDF bieten lediglich Anleitungen für die Durchführung der Methoden.
Inhalt des PDFs:
Der 1,5-stündige Workshop beginnt mit einem Themeneinstieg durch das Wimmelbild, das als visuelle Grundlage dient. Anschließend wird mit dem Soziogramm die Haltung und Meinung der Teilnehmenden abgefragt, um eine erste Einschätzung ihrer Perspektiven zu gewinnen. Danach folgt der Einsatz des Bounds „Digitalisierte Erinerung – Widerstand im NS-Regime“, der das Thema vertieft. Nach dem Spiel wird der Bound durch eine Auswertung mithilfe des Wimmelbilds reflektiert. Zum Abschluss gibt es ein Feedback, bei dem die Teilnehmenden ihre Eindrücke mit der Zehn-Finger-Methode teilen.
Hinweis:
Dieser Workshop kann dem komplexen und tiefgreifenden Thema der NS-Zeit, den Opfern und den wenigen mutigen Widerstandskämpfern, die sich trotz der weitverbreiteten Gleichgültigkeit für Demokratie einsetzten, nicht gerecht werden – er soll jedoch dazu ermutigen, Empathie zu entwickeln, Solidarität zu zeigen, Widerstand zu leisten und Demokratie aktiv zu schützen.